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Kraftplätze im Gasteiner Tal

Entlang der Gasteiner Ache, die wie eine Wirbelsäule das Tal durchzieht, stehen ansieben wichtigen Orten insgesamt neun Steinskulpturen als Kraftplätze. Das Kunstwerk macht auf die verborgenen Dimensionen und Zusammenhänge in der Landschaft aufmerksam und hebt sie ans Licht. Egal ob sie die Plätze erwandern oder mit dem Fahrrad “erfahren”, die Skulpturen sollen Orientierungshilfen auf dem Weg ins Herz dieser Landschaft sein.
Der erste Blick fällt auf die Struktur des gesamten Gasteiner Tales. Sie zeigt, dass das Tal durch die Begrenzung der Berge, die nur in der Klamm eine Öffnung bietet, einen stark in sich geschlossenen Landschaftsraum bildet. Im Tal reihen sich entlang der Gasteiner Ache die Ortschaften Böckstein, Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein wie Perlen aneinander.

Wie diese Orte sich entlang der Ache positionieren, so reihen sich im menschlichen Körper an der Wirbelsäulen Kraftzentren, die Chakren. Jeder Mensch kann lernen, diese unsichtbaren Kräfte auch in der Natur wahrzunehmen. Wie im Menschen finden sich im Gasteinertal sieben Energiezentren, an denen sich entweder besondere Naturplätze oder wichtige Ortschaften befinden. Nassfeld, Schleierfall, Evian Quelle, Bad Gastein, Bad Hofgastein, Dorfgastein und die Gasteiner Klamm.

An jedem dieser wichtigen Kraftplätze errichtete der Geomant und Künstler Frank Peter aus Weilheim (D) eine Skulptur. Sie helfen der Natur, ihre ursprüngliche Kraft und Ganzheit wieder entfalten zu können. Unsere Vorfahren wussten ja noch ganz genau, wo und wie sie Bauwerke in die Landschaft setzen durften und sollten, ohne die natürlichen Energieflüsse zu beeinträchtigen. Dieses Wissen ging leider fast verloren und so wurde die Lebendigkeit der Natur durch menschliche Eingriffe mehr und mehr zerstört oder geschwächt. Die Steinskulpturen wirken wie Akupunkturnadeln: An besonderen sensiblen Orten aufgestellt, nehmen sie heilenden Einfluss auf die Kräfte der Natur.

Hinzu kommt die Wirkung der in die Steine gemeißelten Kosmogramme. Ein Zeichen wurde jeweils individuell für den Ort gestaltet, um bestimmte Kräfte zu konzentrieren oder zu reinigen, und das andere bildet den roten Faden, der alle Standorte miteinander verbindet. So zeigt sich die ursprüngliche Ganzheit des Tales und die lebendige Verbundenheit zwischen den einzelnen Orten:

1. Das Nassfeld:

Das Nassfeld ist mit einer Krone zu vergleichen, die auf einem majestätischen Körper thront: dem Gasteinertal. Die Gipfel verbinden die Erde mit dem Kosmos und atmen die geistigen Kräfte der Gestirne ein. Dabei steht jeder Gipfel mit einem bestimmten Stern oder einer Sternengruppe in Verbindung. Sie holen sich ihre Kräfte aus dem Berg und speichern sie im Wasser. Berge und Steine verkörpern die Ewigkeit, das Wasser wird zum Mittler der geistigen Kraft der Ewigkeit.(Standort: Nähe der Talstation)

 

2. Der Schleierfall:

Die beiden Bockhartseen spiegeln in der Veredelung des Wassers eine wichtige Rolle. Durch den Staudamm, der die natürliche Verbindung zwischen den Seen und der Ache unterbricht, werden die aus dieser Bergregion gewonnen Erfahrungen des Wassers der Ache vorenthalten. Das führt zu einer starken Irritation im feinen Gefüge der Naturkräfte. Das eingemeißelte Kosmogramm des Steines stellt diese Verbindung auf energetischer Ebene wieder her. Die Sterne, als Bilder der geistigen Informationen, die das Wasser aus den Bergen bringen, finden durch die Öffnung, welcher die beiden Ringe schaffen, einen Weg zur Ache. (Standort: Nassfeld, hinter dem Kraftwerk)

 

3. Die Evian Quelle:

Der Bereich der Evian Quelle ist gleich dem Kehlkopfes des Tales. Das Thema dieses Ortes ist die Kommunikation. Die Einzigartigkeit der heilenden Kräfte, Wasser und Orte des Tales, wird hier konzentriert und breitet sich von dieser Stelle über ganz Europa aus. Sie sind eine wichtige Quelle der Heilung für Natur und Landschaften, die aus dem Gleichgewicht fallen. In ganz Europa gibt es nur eine Hand voll Orte, die ein vergleichbares Heilpotential in sich tragen.

4. Bad Gastein:

Der Quellpark galt schon vor langer zeit als heiliger Ort. Das älteste Zeugnis ist ein gigantischer Dolmen aus der Steinzeit. Früher waren es zwei Wasserfälle, die einen Vergleich mit dem Herzen (zwei Kammern) zulassen. Das Herz vereint Himmel und Erde: Im Wasserfall verbindet sich Wasser vom Himmel (Nassfeld) mit Wasser aus der Erde (Thermalwasser), in den Mythologien der Kulturen bezeichnete man so eine Verbindung heilige Hochzeit. Mit der Verschmelzung der Polaritäten wird das Leben zur Einheit, es wird ganz und heil. Vereint der Mensch diese Polaritäten in sich, wird er heil. In den Skulpturen ist dieses Urbild zum Ausdruck gebracht. Zwei Pole bilden eine Einheit: Ein Stein wurde in zwei Teile gebrochen und Rücken an Rücken aufgestellt. (Standort: Quellpark am Fuße des Wasserfalls)

5. Bad Hofgastein

Diesen Platz kann man auch als Nabel des Tales bezeichnen (Solarplexus). Er ist die körperliche Mitte, wenn das Herz als seelische und der Kopf als geistige Mitte gilt. Der Solarplexus bildet auch den Sitz der Macht. Er hält alle Teile zusammen und weist jedem eine Stellung im Sinne des Ganzen zu. Diese Aufgabe ist eine große Herausforderung: Wird die Kraft an einer Stelle übermäßig konzentriert, verliert die Ganzheit an Kraft und Lebendigkeit. Dadurch trennen sich Teile und arbeiten nicht mehr zusammen. Jede Kraft muss auch weich bleiben, um den Kontakt zum gesamten Körper halten und die Verteilung der Kraft bestmöglich gewährleisten zu können. Der Stein symbolisiert sowohl die Zentrierung mit der Verbindung zur Ganzheit als auch die Weichheit und das Fließen der Verbindungen. (Standort: Kurpark in der Nähe der Alpen Therme und Ache)

6. Dorfgastein

Dorfgastein bildet den “Unterbauch des Tales”. Hier sind die elementaren und triebhaften Lebenskräfte und Lebensfunktionen beheimatet. Die pure Lebensfreude und Lebenslust ist für das Tal in seiner Ganzheit von entscheidender Bedeutung, will es wirklich lebendig und kraftvoll sein. Der Blick von Bad Gastein und Bad Hofgastein, Orte mit großem Ruf, sollte dankbar nach Dorfgastein gerichtet werden, da sie von dort ihre Lebenskräfte beziehen. Dorfgastein selbst spielt im Organismus des Tales nach außen eine eher unscheinbare Rolle, doch innerlich nährt sich das gesamte Tal aus dieser Quelle der Lebenskraft und Lebensfreude. (Standort: am Dorfbrunnen vor dem Gemeindeamt)

7. Die Gasteiner Klamm

Bevor der Tunnel gebaut wurde, stellte die Gasteiner Klamm den Übergang ins Tal dar. Am Eingang der Klamm markierte eine Kapelle den Ort, um den Schritt hinein oder hinaus bewusst zu vollziehen. Sei es, um zu bitten oder zu danken für eine gute Reise oder für Heilung. Durch den Tunnel ist der Übergang nun kaum mehr spürbar. Zu einfach und eindruckslos ist der Weg. Nun bilden die beiden Steine ein Tor, um eine klare Schwelle zu markieren. Der Reisende merkt, dass er eine besondere Landschaft betritt bzw. verlässt. Ein kurzer Moment der Erinnerung, des Kommens oder Gehens ist der Sinn dieser Skulpturen. (Standort: An den Klammstein-Parkplätzen zwischen den Tunneln)

DAS TOLLE BUCH DAZU ÜBER DIE KRAFTPLÄTZE VON PETER FRANK IST BEI UNS IM IMPULS HOTEL ERHÄLTLICH!


Datum: 17. Juli 2015 . Autor: Daniela Pfeiffenberger
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