presse_stubnerkogel-1-

News aus dem Skigebiet Gastein 2.0

MOBILE TICKETING – NIE WIEDER ANSTEHEN BEIM SKIPASS-KAUF

Das Ticketing wird direkt über ein mobiles Webservice abgewickelt und kann von jedem internetfähigen Smartphone direkt aufgerufen werden. Darüber hinaus ist der mobile Webservice auch über die App Ski amadé Guide abrufbar.

Die vorhandene Key Card (Skikarte) kann jederzeit mobil aufgeladen werden, das Ticket für das Skigebiet Gastein ist innerhalb weniger Sekunden aktiv und kann sofort benutzt werden. Die Bezahlung erfolgt einfach und sicher über die Kreditkarte

 

NEUE „FREERIDE MAP“

Insiderwissen zum Einstecken. Mit der Freeride Map „Hohe Tauern Select“, gibt es einen Überblick über die besten Spots in der Region Gasteinertal – Schareck (Mölltaler Gletscher) und Ankogel.

Diese Karte für Freerider macht das Wissen der Locals verfügbar – auf Papier oder in einer App. Alle Offpiste-Runs und Couloirs eines Gebiets sind in so genannten Freeride-Korridoren in drei Schwierigkeitsgraden farblich gekennzeichnet. Die praktischen Karten im Maßstab 1:25 000 zeigen alle für die Routenplanung und Umsetzung im Gelände notwendigen Informationen.

Hard facts:

  • Detailliert – Massstab 1:25 000 liefert alle Infos
  • Insiderwissen – alle lokalen Runs auf einer Karte
  • Robust – gedruckt auf reiss- und wasserfestem Papier
  • Übersichtlich – drei Schwierigkeitsgrade in drei Farben dargestellt
  • Komplett – Basiswissen Routenplanung, Lawinenprävention und Rettung auf der Rückseite
  • Kompakt – Format 10 x 15 cm passt in jede Hosentasche
  • International – alle Karten sind zweisprachig

Einen Überblick und nähere Informationen über alle angebotenen Freeride Maps erhalten Sie unter www.freeride-map.com.

FUNSLOPE GASTEIN – SCHLOSSALM

Mit der „Funslope Gastein“ entstand im Bereich der Haitzingalm ein noch nie dagewesenes Produkt, das für ein breites Publikum eine willkommene Abwechslung zum Fahren auf den normalen Pisten bietet. Der Name ist dabei Programm, denn „Fun-Slopes“ sind „Spaß-Pisten“ für alle Gäste im Skigebiet Gastein.

Technisch gesehen ist eine Funslope ein „Hybrid“ zwischen den bekannten Angeboten Piste, Snowpark und Cross. Die Führung der Strecke erfolgt als Slope, d.h. es gibt nur eine Streckenführung. Die Elemente in einer Funslope ähneln teilweise Elementen, die man aus Anfänger-Snowparks kennt. Es gibt z.B. Wellen und kleinere Sprünge.

Das Besondere an Funslopes sind die „verspielten“ Elemente wie Brücken, Tunnel oder auch „Schnecken“, die besonders Kindern große Freude machen. Aus dem Cross kommen Elemente wie Banks (kleine Steilkurven) und Richtungswechsel.

Für den Fahrspaß der Gäste ist die Länge der Anlage ausschlaggebend und die Breite vergleichsweise weniger wichtig. Die ideale Hangneigung ist sehr moderat und entspricht in etwa einer blauen Piste. Mit auffälligen Kubaturen ist jede Funslope ein echter „Hingucker“.

Das Einzigartige an Funslopes ist, dass sie für jeden Wintersportler Fahrvergnügen bieten. Wem es zu rasant ist, der fährt einfach langsamer. Wichtig ist: Jeder sollte im Skigebiet Gastein Spaß haben, egal ob Klein oder Groß, super Skifahrer oder Skianfänger.

SCHNEE- UND PISTENMANAGEMENT

Nach dem vorjährigen Pilotprojekt in Sportgastein hält das satellitengestützte Schnee- und Pistenmanagement auch auf der Schlossalm und am Stubnerkogel Einzug. Es geht um den effizienten Einsatz des technisch erzeugten Schnees, dessen Herstellungskosten nach einer Faustformel bei rund 3,5 Euro je Kubikmeter liegen.

Um den Einsatz der Schneekanonen präzise planen, Ressourcenverbrauch und Arbeitsstunden reduzieren zu können, wurden in den vergangenen Jahren elektronische Systeme zur präzisen Schneehöhenmessung per Satellitenortung geschaffen. Pistengeräte erfassen während der Fahrt im Sekundentakt die Schneehöhe auf sechs bis sieben Zentimeter genau und übermitteln die Daten an die Leitstelle sowie an die weiteren Pistengeräte im Skigebiet, denen sie dann sofort, d.h. „in Echtzeit“ zur Verfügung stehen.

Die Pistengeräte orientieren sich anhand der GPS- und Glonass-Satelliten. Für eine höhere Präzision bei der Positionsbestimmung wird im Gebiet eine Basisstation errichtet, die als Referenzpunkt mit exakt bekanntem Standort per Funk ein Korrektursignal sendet. Für die Weiterleitung dieses Signals werden an mehreren Stellen Repeater, also Verstärker, benötigt. Anhand des Satelliten- und des Korrektursignals wird der Aufenthaltsort bestimmt.

Um nun die Schneehöhe zu ermitteln, braucht der Rechner des Pistengerätes ein detailliertes Modell des Geländes, in dem es unterwegs ist. Das Gelände wurde in der schneefreien Zeit per Laserscan aus einem Flugzeug vermessen. Kennt nun die Pistenmaschine sowohl ihre aktuelle Position als auch die hinterlegte Oberfläche des Geländes im Sommer, kann sie sich denken: Alles, was dazwischen ist, muss Schnee sein.

Dessen Höhe wird dem Fahrer permanent und übersichtlich aufs Display gespielt, in Ziffern sowie in einer farbigen Darstellung nach Art eines Navi-Bildschirms: Der zeigt Flächen in unterschiedlichen Farben je nach tatsächlicher Schneehöhe. Mit Hilfe von Neigungssensoren in den Fahrzeugen wird bei der Messung die Schräglage einkalkuliert, so dass die wahre Schneehöhe über dem Erdboden angegeben werden kann.

 


Datum: 14. September 2016 . Autor: Daniela Pfeiffenberger
Tags: