Hang meines Lebens

Gäste erzählen….

Schon während ich mit dem Sessellift auf die Hohe Scharte hinauffahre, schaue ich immer wieder gespannt auf die Pisten unter mir und male mir meinen Skitag aus. Soll ich die Nordabfahrt nehmen? Das wird anstrengend – das weiß ich, aber das wäre es wert. Immerhin zählt sie mit mehr als 10 Kilometern zur längsten Abfahrt der Ostalpen. Als ich aussteige, habe ich mich bereits entschieden und schon geht’s in Richtung Nordhang. Zu Beginn sind die Pisten noch etwas breiter, es ist fast nichts los, genial! Ich kann die Ski richtig laufen lassen, die Sonne scheint und ich genieße die Abfahrt in vollen Zügen. Ohne Pause fahre ich sie heute durch – das habe ich mir zumindest vorgenommen. Nach und nach erreiche ich die Baumgrenze, die Pisten werden schmäler, der Skigenuss deshalb aber keineswegs weniger. Es wird zunehmend steiler und ich konzentriere mich auf jeden Schwung, was für ein Gefühl! An ein Stehenbleiben ist gar nicht zu denken. Kurz vor der Talstation wird es nochmal richtig knackig, der sogenannte „Pfefferbichl“ hat es in sich. Hier sind kurze Schwünge & viel Beinkraft gefordert. Bei der Station angekommen weiß ich, es ist Zeit für einen kurzen Einkehrschwung. Lange halte ich mich jedoch nicht auf – zu groß ist meine Vorfreude auf die nächste Abfahrt.
(Stefanie G.)

Schon früh morgens stehe ich auf, schaue mir kurz das Wetter-Panorama an, oben wolkenlos – perfekt. Ein schneller Kaffee und dann mache ich mich schon auf den Weg zur Talstation der Schlossalm. Kurz darauf sitze ich in der Gondel, wenige Minuten später bin ich bereits am Berg. Wie erhofft, habe ich eine tolle Fernsicht und ein Wahnsinnspanorama – über dem Tal hängt noch der Nebel – es ist wunderschön. Ich nehme ein paar frische, glasklare Atemzüge und nehme den Moment ganz bewusst wahr. Ich schnalle die Skier an und los geht’s. Für den Beginn wähle ich die gemütliche Abfahrt Richtung Sendleitenbahn. Es ist schon einiges los, trotzdem verteilen sich die Skifahrer auf den breiten Pisten ideal und ich kann genüsslich meine Schwünge ziehen. Ich genieße jeden einzelnen Bogen, spüre richtig wie mir die Kombination von Bewegung und Bergluft guttut. Bei der Weitmoser Schlossalm mache ich kurz halt und spechtle auf die Terrasse, noch gibt’s genügend Sonnenplätze – wahrscheinlich nicht mehr lange. Das muss ich gut im Auge behalten 😉 – ein weiterer Grund, bei der nächsten Abfahrt wieder diesen Hang zu wählen.
(Eva E.)

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Datum: 18. November 2020 . Autor: Daniela Pfeiffenberger
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