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Diagnose Fibromyalgie

 

Ursachen, Symptome und Behandlung des Fibromyalgie-Syndroms

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie ist eine chronische Muskelschmerzkrankheit. Deshalb wird die Krankheit auch als generisches Weichteilrheuma bezeichnet. Betroffene leiden immer wieder unter starken Muskelschmerzen, die sich häufig in den ganzen Körper ausstrahlen. Außerdem sind die Personen an bestimmten Punkten – den sogenannten Tender Points – verstärkt druckempfindlich. Diese Beschwerden können sich bei physischer und psychischer Belastung sowie durch äußere Umstände wie einem Wetterwechsel verstärken. Wer leidet unter Fibromyalgie? Fibromyalgie ist eine seltene Krankheit. Etwa drei Prozent der Bevölkerung leiden unter den Symptomen der Fibromyalgie. Zum Großteil sind Frauen zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr betroffen. Männer und Kinder erkranken seltener an der Schmerzkrankheit.

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Was sind Anzeichen und Symptome bei Fibromyalgie?

Hauptsymptom der Fibromyalgie sind die lang anhaltenden und immer wiederkehrenden Muskelschmerzen. Außerdem kommt es zu folgenden Begleiterscheinungen:

 

  • Akuter Schlafmangel bzw. Schlafstörungen
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Depressive Stimmung
  • Kopfschmerzen bzw. Migräne
  • Angstzustände
  • Zittern
  • Morgensteifheit
  • Reizdarm

 

Was sind die Ursachen einer Fibromyalgie?

Die Ursachen der Fibromyalgie oder des Fibromyalgie-Syndroms sind auch heute – trotz intensiver Forschungen – noch nicht geklärt. Durch Häufungen der Krankheit in Familien ist eine Vererbung der Krankheit durchaus möglich. Allerdings wird momentan lediglich von einer Veranlagung ausgegangen. Eine tatsächliche Erblichkeit konnte bisher nicht bewiesen werden.

 

Die Krankheit kann durch vorhergehende Infektionen, Viren wie Hepatitis C oder Tumorerkrankungen ausgelöst werden. Nach wissenschaftlicher Theorie wird das Fibromyalgie-Syndrom erst durch die Kombination mehrerer Faktoren ausgelöst. Generell werden die akuten Schmerzen von einer Störung im Nervennetz des Gehirns ausgelöst. Dieses sendet fälschlicherweise Schmerzsignale an die Nervenzellen der Betroffenen. Auf Grund des fehlerhaften Schmerzgedächtnisses verspürt der Patient die typischen Muskelschmerzen obwohl an der betroffenen Körperstelle keine Veränderungen auftreten.

 

Wie kann Fibromyalgie diagnostiziert werden?

 

Voraussetzung des Fibromyalgie-Syndroms ist ein Schmerzempfinden von mindestens 3 Monaten in drei unterschiedlichen Körperbereichen. Zuallererst ist es besonders wichtig die Krankheitsgeschichte des Patienten aufzustellen. So können mögliche alternative Erkrankungen ausgeschlossen und Begleiterscheinungen identifiziert werden. Danach werden die typischen 18 Schmerzpunkte des Körpers für Fibromyalgie untersucht. Lösen die sogenannte Tender oder Trigger-Points Schmerzen aus oder sind besonders berührungsempfindlich liegt die Erkrankung nahe. Untersucht werden die Tender Points mittels Körperreaktionen und Beweglichkeit. Im Anschluss werden zur endgültigen Diagnose Bluttests durchgeführt.

 

Kann Fibromyalgie behandelt werden?

 

Für das Krankheitsbild Fibromyalgie gibt es verschiedene Behandlungsansätze. Bewährt hat sich eine Kombination aus medikamentöser sowie nicht-medikamentöser Behandlung und der Homöopathie. Wärmeanwendungen, Entspannungsverfahren, verhaltenstherapeutische Schmerztherapie, Schmerz-Kuren, Bewegungstherapie mit Ausdauertraining sowie Patientenschulungsprogramme zählen zu den nicht medikamentösen Behandlungen. Auf Schmerzmittel sollte nur in Ausnahmefällen zurückgegriffen werden, da hier die Gefahr zur Abhängigkeit besteht. Antidepressiva können die Symptome von Fibromyalgie vorübergehend lindern. Das Medikament wirkt stimmungsaufhellend und sorgt für eine Verbesserung des Schlafes.

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Wie hilft der  Heilstollen bei einer Fibromyalgie Kur?

 

Das besondere Heilklima im Gasteiner Heilstollen enthält natürliches Radon. Dieses tritt aus den Gebirgssteinen aus und gelangt durch die Haut und Atemwege in den Körper. Die Radontherapie regt die Zellen zur Selbstheilung an und wirkt entspannend sowie schmerzlindernd. Auch die hohe Luftfeuchtigkeit und die erhöhte Temperatur von 37 – 41,5° Celsius sorgen für eine Verbesserung der Fibromyalgie Symptome. Eine hilfreiche Essenz im Gegensatz zu klassischen Rehakliniken für Fibromyalgie. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen diesen Effekt bei der Fibromyalgie Kur. Betroffene berichten auch noch Monate nach der Behandlung von einer Schmerzlinderung oder sogar von einer kompletten Schmerlosigkeit.

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Ist Fibromyalgie heilbar?

 

Leider ist Fibromyalgie medizinisch nicht gänzlich heilbar. Da keine tatsächlichen Veränderungen im Körper stattfinden, wird die Lebenserwartung des Patienten durch die Krankheit nicht beeinträchtigt. Dank der nicht-medikamentöse Therapie können Patienten den Umgang mit den Schmerzen allerdings lernen und kommen im Verlauf der Krankheit immer besser mit den Beschwerden zu Recht. Hierbei unterstützt Sie das Gesundheitsteam des Impuls Hotel Tirol. Senden Sie uns gleich eine unverbindliche Kuranfrage und schildern Sie uns Ihr Anliegen. Wir beraten Sie gerne persönlich. Telefon: +43/6432/63940 oder info@hotel-tirol.at

 


Datum: 12. Januar 2018 . Autor: Bibiana Weiermayer-Schmid
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